+++ ganzheitliches Lernen+++


Es ist der 20. Dezember 20xx. Zwei HTL-Schüler aus dem 4. Jahrgang beehren mich nach ihrer letzten Schulstunde vor den beginnenden Weihnachtsferien. Auch ich fühle mich dadurch geehrt, dass diese zwei netten Burschen mich zu dieser Zeit noch aufsuchen. Das Thema Differenzialgleichungen steht an. 

 

Sie machen es sich zunächst einmal gemütlich auf meiner Couch, denn in meinem "Klassenzimmer" herrscht bewusst Wohnzimmeratmosphäre (s. Bild). Es gibt keinen Druck, denn Druck erzeugt nur Gegendruck - so lautet auch ein Grundgesetz der Mechanik. Eine lockere, offene und freundliche Atmosphäre, wo auch für Witzeleien Platz ist, wo geschmunzelt und gelacht werden darf, schafft das perfekte Arbeitsklima für nachhaltige Wirkung. 

 

Während wir gemeinsam ein gemütliches Bierchen trinken, um die beginnenden Weihnachtsferien anklingen zu lassen, machen wir einmal ein kurzes gemeinsames Brainstorming zum Thema Differenzialgleichungen.

 

Praxisbezogenheit und technisch realisierbare Umsetzung stehen für die HTL-Burschen natürlich im Vordergrund und sogleich findet sich ein praxisbezogenes Thema: Kann man die Abnahme des Bierschaumes mathematisch in eine Formel packen?

 

"No, na, na!", "Des schaun ma uns glei au, Burschn!" - und somit sind wir schon mitten im Thema. Eine Stunde vergeht im nu und wir wissen nun, wie man eine Differenzialgleichung im Ansatz aufstellt, wie man mit Hilfe der Methode "Trennung der Variablen" - kurz TDV - sowie anschließender Integration und Anwendung der Potenzgesetze eine Exponentialgleichung ermittelt, die die Abnahme des Bierschaumes in Abhängigkeit der Zeit ermittelt. 

 

Ja, meine Methoden sind unkonventionell - aber eines kann ich garantieren: So etwas bleibt tatsächlich hängen, vermittelt einen sehr positiven Eindruck und hat tatsächlich und natürlich einen nachhaltigen Effekt. Mit nur minimalem Zeitaufwand (was meist auch sehr schonend für die Brieftasche der Eltern ist) erreicht man hier optimale Effizienz. 

 

Ich bemühe mich, stets sehr individuell zu arbeiten und vermittle meinen "Schülern", dass Beruf sehr viel mit Berufung zu tun hat...

 

...bei mir gibt es keine Katalognummern, sondern Menschen! Mir geht es nicht um Profitmaximierung (den Kunden möglichst viele Stunden aufdrücken), sondern um Nachhaltigkeit, wo oft mehr Erfolg verbucht wird, wenn man nach dem Motto: "Weniger ist mehr" arbeitet.

 

Aus Erfahrung erlebe ich, dass mehr als 95% aller Menschen meine Arbeitsmethoden sehr schätzen und wer gerne einen klassischen Lehrer haben möchte, dem steht es ja völlig frei, solch einen Lehrer aufzusuchen.

 

Jeder Mensch sollte frei seine Methode wählen, die für ihn die beste erscheint.

 

Wenn Du auf das verlinkte Bild oben klickst, dann hast du ein Video, das ich schon einmal früher zu diesem Thema in einer Schülergruppe gemacht habe.